Heute schloss sich Falk aus Dresden unserer Zweiergruppe an. Es ging zum Rucu Pichincha (4.690m). Wir wollten einen ersten Akklimatisierungsversuch unternehmen. Die Seilbahn Teleferico brachte uns zunächst auf 4.100m. Von der auf dieser Höhe gelagerten Aussichtsplattform aus, begaben wir uns weiter gen Gipfel. Die Akklimatisierung im Globetrotter Dresden hatte wahrscheinlich ein wenig Einfluss auf meine Leistungen, den normalerweise währe ich wahrscheinlich nicht so schnell und problemlos auf diese Höhe gekommen. So richtig war ich aber nicht von diesem Höhentraining überzeugt. Ich hatte, wie ich später feststellen musste, anscheinend die Light-Version bekommen. Mittels eines Stickstoff-Sauerstoff-Gemischs bekam ich über eine Maske sechs Tage, jeweils eine Stunde lang eine bestimmte Höhe simuliert. Zum Schluss war ich auf 4.000 Meter angekommen. Eigentlich müsste man sich, um sich richtig gut zu akklimatisieren, ein Sauerstoffzelt besorgen und in diesem in entsprechenden Höhenstufen die Nächte verbringen. Alles andere wär nur Makulatur.
Am Morgen hatte ich jedoch an einer Straßenecke zwei Buritos gekauft, die mir leider etwas zu schwer im Magen lagen und mich auf 4.400m stoppen. Nach dem ich sie vor Ort wieder los wurde, kehrte ich wieder um – 4.400m waren aber schon ganz gut. Den Rest des Abends brummte mir gewaltig der Schädel. Am nächsten Morgen war glücklicherweise jedoch nichts mehr davon zu spüren.

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