In Chengdu angekommen, treffe ich mich gleich mit Torsten und Bo. Zusammen geht’s gemeinsam über eine Art Markt, der wohl anlässlich des Jahreswechsels in der Nähe eines Tempels in der Stadt stattfindet.

Alles ist ziemlich bunt, ständig knall irgendwo in der Nähe ein Feuerwerk. In den Gassen preisen Händler (anscheinend von einer der muslimischen Minderheiten in Sichuan) irgendwelche Dinge am Spiess an (meist Hänchenfleisch). An einem größeren Stand entdecke ich eine Katze – geräuchert. Zeit zum Kosten bleibt leider nicht, da der Stand schon schließt.

Wir schließen uns einigen Menschen an, die in Richtung Tempel streben. Es wird Eintritt genommen. Der sehr schön erhaltene Tempel, dessen Namen ich gerade aus Zeitgründen nicht finde, ist ein buddhistischer. Die meisten, eigentlich alle außer uns, holen sich hier noch schnell den „Ablass“ für dieses und den Segen fürs nächste Jahr.

Zurück im Hostel, geht’s nach dem Essen gleich in die Heia, denn morgen brechen wir in aller Frühe in die Berge auf. Gegen 23:30Uhr wird es lauter, klar Jahreswechsel wird hier traditionell ziemlich laut gefeiert. Ich krabble noch einmal aus den Bett und geselle mich zu den anderen Hostel-Bewohnern aufs Dach. Wir lassen einige Ballons mit Wünschen fürs nächste Jahr aufsteigen. Vom Dach gebt es eine super Ausblick auf das Feuerwerk. Wir sind sehr nah dran. So nah, dass uns die explodierenden Teile auf den Kopf fallen…