36 km Länge
etwa 1710 hm Aufstieg
etwa 3040 hm Abstieg

Die zweite Etappe beginnt in Madau beim Gasthaus Hermine. Der Aufstieg zur Memminger Hütte beginnt bei der Materialbahn der Hütte. Das Wasser des Baches, welchem man auf dem Weg nach oben zweimal kreuz, sollte man nicht trinken, da die Kläranlage der Memminger Hütte leider die Fäkalien direkt in den Bach leitet. An der Memminger Hütte und den daneben liegenden Seen steigen wir auf zur Seescharte. Der Aufstieg ist leicht, aber mit Seilen gesichert. Auf der anderen Seite kann man den sehr steilen Abstieg ins Tal und den weiteren Wegverlauf bis fast nach Zams vor einem liegend sehen. Dieser ist zwar sehr schön, aber auch sehr anstrengend und zieht sich. Deshalb sollte man an heißen Tagen unbedingt genügend Wasser mitführen. Oft kann man in der Oberlochalm eine kurze Zwischenstation einlegen, falls diese geöffnet ist. Ist der Weg anfangs normal breit, wird er im letzten Viertel vor Zams deutlich schmaler und ausgesetzter.
In Zams trifft der Wanderweg auf einen Fußweg neben einer Schnellstraße. Diesen läuft man nach rechts in Richtung Zams. Der Weg endet an einer kleinen eingezäunten Kapelle. Davor befindet sich ein Trinkwasserbrunnen und eine Möglichkeit die schmerzenden Füße in einem bad zu kühlen.
Weiter geht’s nach links über die Brücke und dem Straßenverlauf weiter nach rechts folgend, bis man zu einem MPreis und 5 min später zur Gondelstation kommt. Hier kann sich jeder selbst entscheiden, ob er in Zams übernachten, den Berg auf Serpentinen nach oben steigen oder die Gondel für 12,50 Euro nach oben nimmt. Ich hatte mich auf Grund des sehr heißen Wetters für die Gondel entschieden.
An der Skihütte wendet man sich in Richtung der Glander Spitze. Nach dem Spielplatz auf der rechten Seite, findet man den Panoramaweg nach Piller. Ich persönlich lief diesen bis zur Goglealm, um direkt danach rechts, den Pfad nach Piller zu nehmen. Dieser ist zum Teil scheinbar weglos und etwas sumpfig aber gut zu finden, aber schlecht ausgeschildert. Eine guter Anhaltspunkt ist die „Torfmoor-Strecke“, bei der auch Oberpiller anfängt. Durch Piller hindurch, den Berg nach unten wird man schnell das Schild zur Übernachtung in „Neu Amerika“ sehen. Diese Ranch kann ich persönlich nur sehr empfehlen. Neben dem leicht, aber nicht übertriebenen Westernstile, gab es für 36 Euro HP ein sehr sehr leckeres Essen (bei mir gab es sehr zartes Kalbslende mit Knödel).

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