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Alles muss raus!

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E5 für Fitte – Etappe 5: Braunschweiger Hütte – Vent – Vernagt

34 km Länge
etwa 1850 hm Aufstieg
etwa 2800 hm Abstieg

Gleich hinter der Braunschweiger Hütte befindet sich der Aufstieg zum wirklich lohnenswerten Weg zum Pitztaler Jöchel. Oben angekommen hat man einen sehr schönen Ausblick auf den Mittagskogel und den Cottbuser Höhenweg, der Route vom Vortag. Sehr lohnenswert ist der Aufstieg wenn die Sonne gerade ihre ersten Strahlen über die Bergspitzen reckt und die Gipfel zu glühen scheinen. Nach dem Pitztaler Jöchel steigen wir ab zum Skilift-Station und halten uns rechts, wo es zum höchstgelegenen Autotunnel geht. Diesen kann man per Bus oder wie einige Trailrunner und ich zu Fuß durchqueren. Der Tunnel hat eine Steigung von etwa 250hm auf 2km und sollte nur mit Stirnlampe begangen werden, auch wenn er hell erleuchtet ist – dies am besten Morgens, wenn der Verkehr durch den Tunnel noch nicht so hoch zahlreich ist.
Nach dem Tunnel halten wir uns rechts, wo nach etwa 5min ein Weg nach links unten Richtung Vent verläuft. Diesen nehmen wir und bewegen uns anfangs über meist blockiges Gelände nach unten.
Der Ziehweg zur Similaunhütte ist schnell gefunden und ist bis zur Martin-Busch-Hütte sehr angenehm zu laufen. Ab dort wird der Weg schmaler. Vorbei am Abzweig zur Ötzi-Fundstelle sind wir nach etwa 1 1/2h oben an der Similaunhütte, hinter der man weiter nach Vernagt wieder absteigen kann. In Vernagt empfiehlt es sich bei der Großgumpenalm nach Quartier zu fragen – wirklich nette Leute und ein Zimmer für 28 Euro inklusive Frühstück runden das Ganze ab.
Damit sind offiziell die Alpen überquert. Wer möchte kann den Rest bis Meran über den Meraner Höhenweg laufen oder wie ich den Bus nehmen.

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Route 3.234.722 – powered by www.wandermap.net

E5 für Fitte – Etappe 4: Verpeilhütte – Cottbuser Höhenweg – Braunschweiger Hütte

23 km Länge
etwa 2540 hm Aufstieg
etwa 1782 hm Abstieg

Los ging es vor dem Frühstück um Punkt 06:00 Uhr an der Verpeilhütte. Ich wollte mir ein Gedränge am Madatschjoch ersparen.
Über den bach an der Verpeilhütte ging es immer weiter nach oben in Richtung Gletscher und Madatschjoch. Vor dem Übergang am Madatschjoch sind noch einige leichte, aber seilgesicherte Stellen zu überwinden. Nach etwa 2 Stunden sollte man bis zum Madatschjoch benötigen. Danach geht es wieder auf Trittstufen und einer, sagen wir recht wackligen Leiter nach unten. Für Geübte kein Problem und sicher auch kein Grund für ein Klettersteigset. Weniger geübte oder nicht ganz schwindelfreie sollten für diese Stelle ein Set bereithalten.
Ist man an der Kaunergrathütte und dem kleinen See vorbei abgestiegen, wird man bald vor die Wahl gestellt, entweder weiter hinab ins Tal zu steigen und von dort mit dem Bus nach Mittelberg zu fahren oder nach rechts in den Cottbuser Höhenweg einzusteigen. Ein Schild warnt uns „Nur für Geübte“, da sich auf dem recht schönen Weg noch eine kleinere Stelle mit Trittstufen befindet. Auch hier sollten die eher ungeübten ein Klettersteigset bereithalten.
Alsbald erreichen wir das Riffelseehaus vor dem wir nach rechts abbiegen und nach der Brücke über dem Bach gleich wieder nach links ins Tal absteigen. Am Taschachhaus queeren wir eine zweite Brücke, danach sofort nach links über einen schmalen Pfad ins Tal (man muss über den Zaun klettern – eine Trittleiter dafür ist vorhanden).
In Mittelberg queeren wir die dritte Brücke und begehen den Ziehweg nach rechts oben. Vorbei am Gletscher Stübl mit seiner etwas überforderten und muffeligen Wirtin steigen wir bis wir uns zwei kehren über dem großen Wasserfall befinden und uns ein Schild nach links zur Braunschweiger Hütte weist. Ab hier wird es noch einmal steil. Auf rund 2km sind noch einmal etwa 250hm zu überwinden.
Die renovierte Braunschweiger Hütte bietet ausreichend Unterkunft, aber recht wenige Duschen. Für alle technikbegeisterten sogar WLAN.

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Route 3.234.643 – powered by www.wandermap.net

E5 für Fitte – Etappe 3: Piller – Kaunertaler Höhenweg – Verpeilhütte

23 km Länge
etwa 1780 hm Aufstieg
etwa 1115 hm Abstieg

Diese Etappe war, nach den letzten beiden etwas anstrengend, zumal wieder die Sonne mit 35 Grad im Schatten aufwartete.
Hinter der „Neu Amerika Ranch“ kann man direkt in Richtung Aifnerspitze aufbrechen (der Wirt kann einem den Weg weisen) – man muss also nicht direkt durch Piller zurücklaufen. Recht bald kommt man auf den im Rother Wanderführer beschriebenen Weg zur recht kleinen Aifneralm. Hinter der Alm sollte man genau aufpassen und den Weg über den Panoramaweg nach rechts nicht verpassen, ansonsten steigt man zur Aifnerspitze auf. Den Paonramaweg erkennt man daran, dass er lang Zeit nicht aufsteigt.
In der Falkaunsalm macht man kurz Rast, um sich für den Rest des Weges mit einem Schiwasser zu stärken. Spätestens ab der Gallrutalm wird der Weg recht anstrengend. Der Weg vollführt bis kurz vor der Verpeilalm ein stetiges und steiles Auf und Ab auf leicht ausgesetzten, aber den Verhältnis entsprechend leichten Passagen.
Ab der unbewirtschafteten Verpeilalm gibt es am Bach immer wieder die Möglichkeit, die müden Füße im Wasser zu kühlen. Wenig später kommt man an der Verpeilhütte an. Diese liegt recht schön im Talkessel gelegen und wird von einem recht engagierten Team geführt. Da die Hütte nicht sehr groß ist, sollte entweder vorher reservieren oder so wie ich auf ein Notquartier hoffen.
Wer möchte kann noch den Tag abrunden und bis zur Kaunergrathütte weitergehen. Für diesen Weg hatte ich am nächsten Morgen etwa 3 Stunden benötigt. Auf Grund der Hitze hatte ich mich aber dagegen entschieden.

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Route 3.234.585 – powered by www.wandermap.net

E5 für Fitte – Etappe 2: Madau – Memminger Hütte – Zams – Piller

36 km Länge
etwa 1710 hm Aufstieg
etwa 3040 hm Abstieg

Die zweite Etappe beginnt in Madau beim Gasthaus Hermine. Der Aufstieg zur Memminger Hütte beginnt bei der Materialbahn der Hütte. Das Wasser des Baches, welchem man auf dem Weg nach oben zweimal kreuz, sollte man nicht trinken, da die Kläranlage der Memminger Hütte leider die Fäkalien direkt in den Bach leitet. An der Memminger Hütte und den daneben liegenden Seen steigen wir auf zur Seescharte. Der Aufstieg ist leicht, aber mit Seilen gesichert. Auf der anderen Seite kann man den sehr steilen Abstieg ins Tal und den weiteren Wegverlauf bis fast nach Zams vor einem liegend sehen. Dieser ist zwar sehr schön, aber auch sehr anstrengend und zieht sich. Deshalb sollte man an heißen Tagen unbedingt genügend Wasser mitführen. Oft kann man in der Oberlochalm eine kurze Zwischenstation einlegen, falls diese geöffnet ist. Ist der Weg anfangs normal breit, wird er im letzten Viertel vor Zams deutlich schmaler und ausgesetzter.
In Zams trifft der Wanderweg auf einen Fußweg neben einer Schnellstraße. Diesen läuft man nach rechts in Richtung Zams. Der Weg endet an einer kleinen eingezäunten Kapelle. Davor befindet sich ein Trinkwasserbrunnen und eine Möglichkeit die schmerzenden Füße in einem bad zu kühlen.
Weiter geht’s nach links über die Brücke und dem Straßenverlauf weiter nach rechts folgend, bis man zu einem MPreis und 5 min später zur Gondelstation kommt. Hier kann sich jeder selbst entscheiden, ob er in Zams übernachten, den Berg auf Serpentinen nach oben steigen oder die Gondel für 12,50 Euro nach oben nimmt. Ich hatte mich auf Grund des sehr heißen Wetters für die Gondel entschieden.
An der Skihütte wendet man sich in Richtung der Glander Spitze. Nach dem Spielplatz auf der rechten Seite, findet man den Panoramaweg nach Piller. Ich persönlich lief diesen bis zur Goglealm, um direkt danach rechts, den Pfad nach Piller zu nehmen. Dieser ist zum Teil scheinbar weglos und etwas sumpfig aber gut zu finden, aber schlecht ausgeschildert. Eine guter Anhaltspunkt ist die „Torfmoor-Strecke“, bei der auch Oberpiller anfängt. Durch Piller hindurch, den Berg nach unten wird man schnell das Schild zur Übernachtung in „Neu Amerika“ sehen. Diese Ranch kann ich persönlich nur sehr empfehlen. Neben dem leicht, aber nicht übertriebenen Westernstile, gab es für 36 Euro HP ein sehr sehr leckeres Essen (bei mir gab es sehr zartes Kalbslende mit Knödel).

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Route 3.234.544 – powered by www.wandermap.net

E5 für Fitte – Etappe 1: Oberstdorf – Madau

Bevor man sich entschließt den E5 zu laufen, sollte man sich der verschiedenen Wege und Möglichkeiten der Alpenüberquerung bewusst sein. Die meisten Wanderer, die ich traf hatten sich exakt an den Etappen des Rother Wanderführers gehalten (pro Etappe ein Tag). Man kann diese aber auch je nach Fitness und Lust anpassen. Auch ich hatte den Rother Wanderführer zur Grundlage, hielt mich aber nur an die vorgeschlagenen Unterkünfte auf der Strecke, gestaltete die Etappen aber individuell. Abgesehen von einer Fahrt mit der Gondel in Zams, kamen für mich keine weiteren Transportmittel in Frage.

Die einzelnen Etappen gestalteten sich wie folgt:
Etappe 1: Oberstdorf über Kemptner Haus, Bach bis nach Madau
Etappe 2: Madau über Memminger Hütte, Zams bis nach Piller
Etappe 3: Piller über den Höhenweg bis zur Verpeilhütte
Etappe 4: Verpeilhütte, Kaunergrathütte, Cotbuser Höhenweg, Braunschweiger Hütte
Etappe 5: Braunschweiger Hütte, Vent, Simlilaunhütte, Vernagt
Insgesamt: etwa 150km, 9400hm Aufstieg, 9550hm Abstieg

Etappe 1 Oberstdorf – Madau:
34 km Länge
etwa 1590 hm Aufstieg
etwa 940 hm Abstieg

Diese, im Sommer, an heißen Tagen recht anspruchsvolle erste Etappe führt von Oberstdorf anfänglich über einen breiten Forstweg bis nach Spielmannsau. Ab da wird der Weg schmaler und steiler, bis er schließlich an der Kemptner Hütte vorbei bis zum Mädelsjoch führt. Nach dem Abstieg wird man unweigerlich am Café Uta vorbeikommen. Dort kann man sich entschieden, ob man lieber gerade aus nach Holzgau geht und sich von dort weiter mit dem Bus nach Madau fahren lässt. Oder man entscheidet sich wie ich, nach links, etwas bergauf zu gehen und den Panoramaweg zu laufen. Diese Strecke führt oberhalb von Holzgau bis nach Bach. Auch kann man sich noch entscheiden, mit dem Bus oder Taxi bis zum Gasthof Hermine zu kommen – oder man läuft so wie ich. Man muss wissen, dass das Taxi bis 3 Personen 45 Euro kostet (also auch eine Person zahlt 45Euro).

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Route 3.234.516 – powered by www.wandermap.net

Kleiner Waxenstein

Eine schöne Tour auf den „Kleinen Waxenstein“ hatte ich mir vorgenommen. Der Zustieg erfolgt vom selben Parkplatz aus, von dem man auch zur Höllental-Klamm wandert oder weiter durch Tal, über den Gletscher und ganz hinauf zur Zugspitze.
Nach dem Weg durch den „Wunderwald“, mit allerlei Stationen für Kinder, gelangt man auf einigen nicht gekennzeichneten Wegen, über ein Schotter-Kar zum Einstieg. Ab hier ist ein sehr guter Orientierungsinn gefragt. Steinmandeln findet man nämlich sehr selten. Ab und zu hängt ein kleines rotes Bändchen in den Latschenkiefern, sonst nichts. Unter anderem deswegen hatte ich an einer Stelle den Weg, ohne es zu merken verlassen und war in etwas schwereres Gelände (ich schätze 3er) gekommen. Ein Stück zurück befand sich der kleine Steinmandel und eine halbe Stunde später stand ich auf dem oberen Sattel, dem Weg zum Gipfel. Von dort sind es noch etwa 10min bis zum Ziel.

Den Abstieg hingegen findet man schon eher. Man sollte in etwa mit der selben Zeit rechen, wie für den Aufstieg, da viele Stellen auf dem Weg – insbesondere im unteren Bereich – sehr bröselig daherkommen.

Für diese Tour ist wie schon gesagt ein sehr guter Orientierungssinn und ein unbedingte Trittsicherheit gefragt, denn oft bewegt man sich im 1er/ 2er Gelände. Viele Stellen im oberen Bereich sind etwas ausgesetzt.

Route 3.042.921 – powered by www.wandermap.net

Gletscher Tour

Um unsere Kenntnisse in Spaltenbergung wieder etwas aufzufrischen fuhren wir zum Fuße des Piz Buin. Von der Wiesbadener Hütte gib es am ersten tag gleich zum Gletscher um die ersten Übungen zu absolvieren. Der Tag danch war für eine kleine Tour auf den „Rauher Kopf“ und anschließend zum Fuße der „Dreiländerspitze“, wo wir den zweiten Teil der Übungen durchliefen.

Vordere und hintere Goininger Halt

Der Zustieg erfolgt etwas versteckt von Parkplatz außerhalb von Prama. Durchs Tal ist gestaltet sich der Weg recht einfach über oft benutzte Wege bis zum Sattel zum Steinernen Rinnen und Stripsenalm. Am Sattel trennen sich die Wege. Hinauf Richtung Gipfel wird es etwas steiler, aber immer noch recht einfach. Kurz vor der Hinteren Goinger Halt gabelt sich der Weg zur Vorderen recht unscheinbar noch rechts ab. Nun folgt man den Steinmännchen durch teilweise leicht ausgesetztes 1er Gelände. Ein Sinn für Orientierung und Trittsicherheit sind hier das A und O. Ungeübte sollten eher zur Hinteren Goinger Halt weiter gehen. Auf beiden Gipfeln hat man einen fantastischen Ausblick, der zur kurzen Rast einlädt.

Route 3.115.345 – powered by www.wandermap.net

Arco

Wow. Arco hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Größer, bunter, keine Ahnung. Vielleicht liegt das aber auch an den vielen Erzählungen von Bekannten und Verwandten. Es ist auf jeden Fall ein schönes, kleines und gemütliches Städtchen. Von hier aus organisierten wir unsere Touren.
Am ersten Tag hatte ich mit Nina und Luis zum klettern verabredet – eine recht einfache 6 Seillängen-Tour zum warmmachen war geplant.
Der Tag danach hatte ich für mich reserviert. Ich zog mich zurück um zwei Klettersteige zu beklettern. Zum Einstieg um 08:00 Uhr nahm ich mir den recht langen „Ferrata Ernesto Che Guevara Klettersteig“ (max. C) vor, nach dem Mittag den „Via Ferrata Rino Pisetta“ (E). Wobei ich landschaftlich den zweiten am schönsten fand. Der Abstieg bei beiden zieht sich etwas in die Länge, was nach langer Kraxelei etwas ermüdend wirken kann. Der Parkplatz zum „Che Guevara“ ist etwas versteckt, aber an der Straße gut ausgeschildert. Möchte man beim „Rino Pisetta“ einsteigen, bietet sich der Parkplatz im Ort dierekt am Einkaufszentrum in Sarche an.

Route 3.037.043 – powered by www.wandermap.net

Skifahren Zugspitze

Ich hatte Blut geleckt – Schöner Tag mit Christian an der Zugspitze.

Stubai erstes Mal Abfahrtski

Das erste Mal auf Ski den Berg runter… Dieses Vorhaben hatte ich mir wesentlich schlimmer vorgestellt. Ja, die erste Abfahrt bekam mein Gesäß oft die Härte der Piste zu spühren, alles in allem lief es aber ganz gut. Die letzte Abfahrt (ich glaube es war die 5. oder 6.) konnte ich schon ganz ohne Bodenberührung absolvieren.

Kleine Ski-Tour zum Rohnberg

Da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Ski besessen hatte, schloß ich mich Nina und Luis mit geliehenen Schneeschuhen an.

Rodeln an der Firstalm

An der Firstalm am Schliersee gibt es im Winter die Möglichkeit sich einen Schlitten auszuleihen und nach einer gemütlichen Pause bei Kaiserschmarn und Hollerschorle den gesamten Weg zum Parkplatz zurück zu fahren. Schon beim Aufstieg kommen immer wieder Rodler, begleitend von spitzen Schreien der Freude an einem vorbei geschossen.

Route 2.892.376 – powered by www.wandermap.net

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Thema von Anders Norén.